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Produkt Schutzlevel Anwendung

Schweinegrippe – Ist Schutzkleidung notwendig?

Die Schweinegrippe ist zur Zeit in aller Munde - das darf man auch wörtlich nehmen.

Dieses Virus lebt von der Hand in den Mund.
Ausscheidungen und Körperflüssigkeiten von infizierten Personen enthalten diese Viren. 

Dabei spielen die Hände – neben der Inhalation von mikrofeinen Tröpfchen, die durch Husten oder Niesen entstehen – meistens die Rolle des Überträgers. Ein gutes Hygieneverhalten, häufiges Händewaschen und Abstand von Personen sind gute Garanten für eine Prävention. In vielen Berufsgruppen gibt es allerdings kaum eine Möglichkeit, sich dem direkten Kontakt mit Personen oder gar infizierten Personen zu entziehen.

Es stellt sich daher die Frage, ob Personen, die einem solchen Risikokreis angehören, sich nicht durch zusätzliche Maßnahmen, wie das Tragen von Schutzkleidung, schützen können. Dabei kann es sich um Overalls, Kittel, Schürzen, Jacken, Hosen, Überschuhe etc. handeln. Zum Schutz der Hände, des Gesichts bzw. Mund/Nase muss andere Persönliche Schutzausrüstung (PSA) verwendet werden. Kann unter diesen Aspekten Schutzkleidung einen Träger vor Infektionen schützen? Schutzkleidung, deren Materialien gegen flüssige Medien dicht sind, haben daher eine gute Barriere gegen Viren. Da die Dichtigkeit dieser Materialien vom Beaufschlagungsdruck abhängt, ist es sinnvoll, diese Abhängigkeit zu untersuchen und die Daten entsprechend darzustellen.


Man findet diese Information in den Packungsbeilagen der Produkte oder kann sie von den Herstellern beziehen. Die Norm EN 14126 bietet eine Grundlage für die Testmethode, und die Vortests mit künstlichem Blut nach ISO/FDIS 16603 liefern die Information zum Druck, bei dem die Barriere gegen Viren bestimmt wird, nach ISO/FDIS 16604.

Für den Fall des Virus H1N1 – Schweinegrippe – bedeutet das, Schutzkleidung ab dem Typ 4 oder höher bietet einen Schutz, wenn das Material den Test nach ISO/FDIS 16604 besteht. Für den Teilkörperschutz können nur die Daten nach ISO/FDIS 16604 genommen werden, da eine Typ-Prüfung nicht erfolgen kann.


Ein weiterer wichtiger Aspekt bei der richtigen Auswahl ist die eventuell vorzunehmende Dekontamination. Meist wird diese Dekontamination mit flüssigen Desinfektionsmitteln oder einfach nur mit Wasser und einem Waschmittel durchgeführt. Hier ist es wichtig, dass ein Schutzanzug während dieser Aktion Schutz bietet, sowohl gegen das Eindringen der verwendeten Flüssigkeit als auch gegen den molekularen Durchbruch oder Permeation des Desinfektionsmittels. Da beim Wischen auf der Oberfläche eines Schutzanzugs Druck auf das Material, die Nähte und andere
Konstruktionsteile ausgeübt wird, sollte für einen solchen Fall ein Schutzanzug des Typ 3 gewählt werden.


Die Firma 3S-Arbeitsschutz GmbH hat für Schutz gegen Viren ein großes Spektrum an Lösungen in ihrem Portfolio. Das trifft sowohl für die verwendeten Schutzanzugmaterialien als auch für die Konstruktionsdetails zu. Abgerundet wird dieses Angebot durch verschiedene Lösungen für den Teilkörperschutz wie Hosen, Jacken, Kittel, Schürzen, Überschuhe und Gamaschen. Eine Besonderheit bietet der Vollschutzanzug Pro-Chem III, an dem eine Atemschutzhaube angebracht ist, die von einer Filter-Gebläseeinheit versorgt wird. Diese Konstruktion erlaubt dem Träger eine Verwendung ohne die Überprüfung nach G26-3 (schwerer Atemschutz). Spezielle Designs, Konstruktionen oder Größen, die auf die Besonderheiten eines Anwenders abgestimmt sind, stellen wir natürlich gerne her. Unsere Produktion in Polen garantiert eine ausgezeichnete Qualität und schnellen Service. Rufen Sie uns an, schicken Sie uns eine E-Mail oder schreiben Sie uns ganz einfach - wir werden uns umgehend mit Ihnen in Verbindung setzen.

 

Schutzanzüge von 3S-Arbeitsschutz mit Schutz gegen Viren

• Protec Plus
• Multi-Tec Plus
• Tychem® C
• Pro-Chem I C und F
• Pro-Chem II C und F
• Pro-Chem III C und F


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